Coronavirus COVID-19 – bitte keine Hysterie, dafür etwas mehr Hirn!

08.03.2020: So, jetzt reicht’s! Können wir bitte bei der Diskussion über das Coronavirus (COVID-19) bei den Fakten bleiben und unser Hirn einschalten?!

Ja, das Virus ist neu, die Bevölkerung hat noch keine Immunabwehr entwickelt. Das heisst, potentiell kann jeder und jede damit angesteckt werden.

Nein, das Virus ist für den grössten Teil der Bevölkerung nicht lebensbedrohlich. Der Verlauf ist in über 80% der Fälle mild. Viele, vor allem Jüngere, bemerken kaum, dass sie die Krankheit durchlaufen.

Ja, für ältere oder bereits kranke Personen, ist das COVID-19 gefährlich.

Viele sprechen bereits von einer Epidemie, ja noch doller, von einer Pandemie. Leute: wir haben per heute Sonntag, 08. März 2020 in der Schweiz ein Total von 332 bestätigten Ansteckungen. Davon zwei Todesfälle, jener einer 74-jährigen, lungenkranken Frau in der Waadt und jener in Basel-Land (EDI, BAG, Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein; Stand 08/03/2020, 09:30 Uhr). Ein Vergleich gefällig? In der Woche 9 des laufenden Jahres (24.02. – 01.03.2020) waren in der Schweiz 15’500 Personen mit dem Grippevirus (Influenzavirus) angesteckt. Die jährliche Grippewelle hat in der Woche 2 die Epidemiestufe (69 Grippeverdachtsfälle / 100’000 Einwohner) überschritten. (BAG, Saisonale Grippe – Lagebericht Schweiz, https://bit.ly/3cGyjqv) An der Grippe sterben pro Jahr 400 bis 1’000 Personen, meist ältere. Hat deshalb die Schweiz aufgehört zu funktionieren? Hat der Bundesrat wegen der Grippe spezielle Massnahmen verordnet? Wohl eher kaum.

Die Ansteckungsrate des COVID-19 ist mit jener des Influenza-Virus (Grippe-Virus) vergleichbar. Hier mal eine Graphik, die das verdeutlicht. Eine kranke Person (gelber Punkt) steckt in der Regel Anzahl Personen (rote Punkte an): https://bit.ly/39FgRRy

Infektiosität der Viren

Die Massnahmen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) helfen zwar die Anzahl der Neuinfektionen zu dämpfen, verhindern können sie diese jedoch nicht. Auch kann die Bevölkerung vor dem COVID-19 nicht geschützt werden; muss sie auch nicht. Ja, die Fallzahlen werden in den nächsten Wochen steigen. Das wird die Schweiz aber nicht lahmlegen. Was die Schweiz jedoch lahmlegt sind die hysterischen Reaktionen und der daraus folgende wirtschaftliche Schaden – angefangen von Hamsterkäufen über abgesagte Veranstaltungen bis hin zu irrationalem wirtschaftlichem Verhalten (z.B. Investitionsstopp in Unternehmen). Wir werden im 2020 noch eine Weile an diesen Massnahmen zu nagen haben.

Ach, und noch was: Gesichtsmasken mögen zwar für gewisse Zeitgenossen chic aussehen, nützen jedoch nichts. Die Viren können auch über die Augen in den Körper eindringen, wie alle Erkältungsviren (Grippe, RSV, Echoviren, Coronaviren, u. v. m.). Also überlasst die Gesichtsmasken jenen, die sie in ihrem Beruf wirklich brauchen: den Ärzten wie zum Beispiel den Chirurgen.

Die Empfehlungen des BAG „So schützen wir uns“ (https://bag-coronavirus.ch/) sind sicher gut. Den Rest müssen wir über uns ergehen lassen. In 2–3 Jahren ist das Virus in der Bevölkerung angekommen, es wird keinen grösseren Schaden angerichtet haben und keiner regt sich mehr darüber auf.

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