Ein Fall für die Krisenkommunikation.

Aktualisiert: Feb 22

Seit einigen Wochen bestimmt das Coronavirus die Nachrichten. Seit ein paar Tagen ist das Virus nun auch bei uns angekommen. Es ist höchste Zeit das Krisenkommunikationskonzept aus der Schublade zu nehmen. Sie haben noch keines? Dann ist jetzt ein guter Moment aus den Erfahrungen zu lernen und diese schriftlich festzuhalten!

Was macht die Krise zur Krise?

Das Institut für Krisenmanagement in Indiana beschreibt eine Krise mit den Worten: «Eine Krise ist eine bedeutende Störung der normalen Geschäftstätigkeit, die umfangreiche Medienberichte auslöst. Die Krise und die damit einhergehende öffentliche Diskussion schränken die Handlungsfähigkeit des Unternehmens ein. Zusätzlich können rechtliche, finanzielle, politische und staatliche Forderungen die unternehmerischen Möglichkeiten in Zukunft reduzieren.»

Die Auswirkungen des Coronavirus sind eine klare Störung der normalen Geschäftstätigkeit. Unternehmen fordern ihre Mitarbeitenden auf im Homeoffice zu arbeiten, Veranstaltungen werden abgesagt, im Handel kommt es zu Hamsterkäufen. Die Krise ist da.

Keine Zeit für die Kommunikation?

Genau in dieser Phase sind wir unternehmerisch stark gefordert und haben wenig Zeit die nötigen Informationen aufzubereiten. Eine gute Vorbereitung entlastet Sie und Ihr Team. Eine Krise bedroht die Reputation und/oder die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Wenn Zulieferer Rohstoffengpässe haben, entstehen im Unternehmen rasch Lieferprobleme. Die Auswirkungen sind zum Beispiel Verlangsamung der Produktion, Änderungen in der Logistik oder Anpassungen am Schichtmodell.

Eine Krise kann die Sicherheit von Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und der Gesellschaft bedrohen. Die Auswirkungen einer Krise sind meist vielfältiger als erwartet. Wenn zum Beispiel die halbe Belegschaft in Quarantäne ist, funktioniert die Produktion nur noch schleppend. Die Lieferungen an Kunden verzögern sich oder es kommt zum kurzfristigen Lieferstopp. Hier müssen Sie rasch kommunizieren und die betroffenen Gruppen klar informieren.

Drei goldene Regeln für die Krisenkommunikation

Die Krisenkommunikation trägt dazu bei, eine Krise zu entdramatisieren. Im besten Fall vermittelt sie Sicherheit. Mit einer geordneten Krisenkommunikation ist eine akute Lähmung rasch überwunden und die eigene Handlungsfähigkeit wiederhergestellt. Wenn Sie die folgenden drei Regeln beachten, sind Sie gut unterwegs.

  1. Nur Tatsachen mitteilen, die zu 100 % zutreffend sind

  2. Immer auf die Herkunft (die Quelle) der Informationen hinweisen

  3. Chronologisch kommunizieren statt Ursachen oder Zusammenhänge aufzuzeigen

Eine Checkliste mit den wichtigsten Fragen gibt es hier (Download).

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