
Die Kursbestimmung.
Das Angebot
Ein Lotse sagt erst etwas, wenn er das Wasser gemessen hat. Die Kursbestimmung ist diese Peilung. Kein Programm, kein Prozess, kein offenes Mandat. Ein kurzes Mandat in drei Phasen, mit Preis, Enddatum und einem Ergebnis auf Papier. Sie ist der Anfang, nicht die Hauptsache. Sie geht quer durch die Reviere, die andere getrennt anbieten: Werteentwicklung, Unternehmenskultur, Führungskultur, Organisationsentwicklung und Nachfolge. Die Ursachen halten sich ohnehin nicht an diese Grenzen.
Worauf wir schauen
Wir beantworten die vier Fragen, nur nicht aus dem Bauch heraus. Wer bei Ihnen tatsächlich entscheidet, wie viele Entscheidungen ohne die Spitze gefällt werden, und vor allem: auf welcher Grundlage. Nicht, was gelten soll, sondern was gilt.
Sie erhalten kein Gutachten über Menschen, sondern eine Entscheidungsgrundlage: die Werte, die wirklich tragen, die Muster, die Entscheidungen steuern, die Stellen, an denen Vertrauen verloren geht, und die Frage, was zuerst zu lösen ist. Was daraus folgt, entscheiden Sie. Mit uns, intern oder gar nicht.
Phase 1
Peilung
Vertrauliche Gespräche über alle Ebenen hinweg und eine Befragung der Mitarbeitenden. Von der Geschäftsleitung bis dorthin, wo die Arbeit stattfindet.
Ein bis zwei Wochen
Phase 2
Auswertung
Wir benennen die Muster, die wirklich steuern, und schreiben Ihren Kulturkompass. Ohne Beurteilung von Personen.
Eine Woche
Phase 3
Kursvorschlag
Rückgabe an Geschäftsleitung und Verwaltungsrat, mit drei Prioritäten. Gefahren wird der Kurs von Ihnen.
Ein Termin
Der Kulturkompass
Er zeigt, wonach entschieden wird, wenn niemand zusieht. Die wirksamen Muster, nicht die gewünschten. Damit ist er die schriftliche Antwort auf die dritte Frage, und er macht das Gefühl aus der vierten überprüfbar. Er beurteilt nicht, er misst. Und er gehört Ihnen, unabhängig davon, ob Sie danach mit uns weiterarbeiten.
Die häufigste Reaktion bei der Rückgabe ist übrigens Erleichterung. Endlich liegt etwas auf dem Tisch, über das man sprechen kann, statt immer nur darum herum.
Die Kursbestimmung ist unbequem, aber fast nie so schlimm wie befürchtet. Meistens wissen ohnehin alle, was los ist. Es hat nur noch niemand aufgeschrieben.

Was sich ändert, wenn alle denselben Kompass lesen.

Zuerst ändert sich nicht die Stimmung, sondern das Tempo. Die Stimmung kommt nach, und zwar zuverlässig. Das ist der Kreis von oben, eine Runde später. Sechs Veränderungen, die Ihnen im Alltag begegnen, lange bevor sie in einer Auswertung stehen. Die erste ist die Antwort auf Frage zwei.
Es wird einfacher
Die Entscheidungen ohne Sie fallen ohnehin. Ist die Grundlage geteilt, fallen Entscheidungen schneller, und nicht mehr jeder Einzelfall muss nach oben. Das ist Frage zwei ein Jahr später, mit einer besseren Zahl und einem ruhigeren Gefühl dabei.
Es wird klarer
Zwei Bereiche beantworten dieselbe Frage nicht mehr unterschiedlich. Widerspruch kommt früher auf den Tisch, solange er noch billig ist, und er wird als Beitrag gelesen statt als Angriff.
Es wird ruhiger
Weniger Eskalationen, weniger Rückfragen am Abend, kürzere Sitzungen mit grösseren Ergebnissen. Die Unruhe im Haus war selten Temperament. Meistens war sie Unsicherheit darüber, was gilt.
Es wird sicherer
Mitarbeitende und Kunden erleben dieselbe Haltung, auch unter Druck. Wer weiss, woran er sich halten kann, traut sich zu entscheiden. Und wer sich zu entscheiden traut, bringt Sie nicht erst dann ins Bild, wenn nichts mehr zu retten ist.
Es läuft besser
Zwischen Beschluss und Umsetzung geht weniger Zeit verloren. Leistungsträger bleiben, weil sie sagen können, wofür sie bleiben. Und Kunden erleben unabhängig vom Ansprechpartner dasselbe Unternehmen.
Es macht wieder Freude
Das ist kein Nebeneffekt, sondern ein Befund. Wo klar ist, was gilt, hört das Absichern auf, und es wird wieder gestritten statt geschwiegen. Sie erkennen es daran, dass in Sitzungen gelacht wird, ohne dass jemand einen Witz gemacht hat.
Der meistgenannte Nebeneffekt unserer Arbeit: Sitzungen werden kürzer. Das allein rechnet sich schon.
