
Die Krisenpeilung.
Der Ernstfall ist die Passage, die niemand übt. Geübt wird meist nur der Notfall, und das ist etwas anderes als die Krise. Die Verwechslung der beiden ist der häufigste Grund, warum vermeintlich gut vorbereitete Häuser trotzdem schlecht durch eine Krise kommen.

Notfall
Die Lage ist bekannt, der Plan passt, die Rollen sind verteilt. Es gibt eine Karte für dieses Gewässer. Gefragt ist Disziplin, und dafür funktionieren Checklisten.

Krise
Die Lage ist neu, die Information widersprüchlich, die Zeit fehlt. Keine Karte deckt sie ab. Gefragt ist Urteilskraft, und die lässt sich am Tag danach nicht mehr beschaffen. Die meisten üben den Notfall. Wir arbeiten an dem, was danach beginnt.
Ob ein Haus krisenfähig ist, entscheidet sich lange vorher: ob widersprochen wird, wem geglaubt wird, wer entscheidet, wenn die Information unvollständig ist. Es sind dieselben zwei Fragen wie oben, nur unter Zeitdruck gestellt: wer entscheidet, und nach welcher Grundlage. Prüfen lässt sich das nur im Voraus.
Was an diesem Tag passiert
Zwei Tage mit Geschäftsleitung und Verwaltungsrat, als Muster-Krisenübung an einer Lage, die von keiner Checkliste abgedeckt ist. Wir legen sie vor und begleiten, wie entschieden wird: wer widerspricht, wem geglaubt wird, wer die Verantwortung nimmt, wenn die Information unvollständig bleibt. Der Krisenprozess wird dabei nicht nur erklärt, sondern auch durchlaufen, und die Kompetenzen werden nicht verteilt, sondern an der Lage geklärt.
Am Ende steht eine schriftliche Rückmeldung zur Entscheidungsfähigkeit, keine Beurteilung von Personen. Sie wissen dann vor dem Ernstfall, worauf Sie sich verlassen können und worauf nicht. Und Ihre Führung hat es einmal getan, statt darüber gesprochen zu haben. Das ist der Unterschied zwischen Hoffen und Können, und er macht sich am Tag X als Ruhe bemerkbar.
Ergebnis
Ein einmal durchlaufener Krisenprozess, geklärte Kompetenzen und eine Führung, die beides unter Druck angewendet hat. Dazu die schriftliche Rückmeldung zur Entscheidungsfähigkeit
Dauer
Ein Tag, Vorbereitung durch uns. Zwei Tage Krisenübung
Leitung
Dr. Mathias Dick, Generalstabsoffizier, Chef Leadership Ausbildung der Armee, Ausbildner Krisenmanagement, Businesslotse
Beteiligte
Geschäftsleitung oder Verwaltungsrat, nach Bedarf die zweite Führungsebene
Rahmen
Fixpreis, einzeln buchbar oder innerhalb der Umsetzung
Rufbereitschaft: Wenn danach etwas bricht, haben Sie innert 24 Stunden jemanden am Telefon, der die Lage einordnen kann. Monatlich kündbar, fester Monatsbetrag. Meistens klingelt es nicht.
Geleitet von Dr. Mathias Dick, Generalstabsoffizier

Dr. Mathias Dick
Führung, Entscheidung und Krisenleitung
«Wer im Ernstfall Widerspruch hören will, muss vorher zugehört haben.»
Naturwissenschaftler, Führungsbegleiter. Grosse Erfahrung als Generalstabsoffizier, Chef Leadership Ausbildung der Armee, Pharma inkl. Pandemie-Planung mit dem Bundesrat. Führung ist für ihn keine Technik, sondern eine Haltung gegenüber den Mitarbeitenden.
Sein Fokus: Entscheidungsqualität, Krisenfähigkeit und Führung, die Vertrauen nicht behauptet, sondern beweist.
