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Was vor dem Erstgespräch meistens gefragt wird.

Zehn Fragen, die uns regelmässig gestellt werden, und zwar bevor jemand einen Termin bucht. Wir beantworten sie hier, damit Sie die 45 Minuten für Ihre eigene Lage brauchen können.

Woran erkenne ich, ob mein Unternehmen ein Kulturthema hat?

An vier Fragen. Erstens: Wer entscheidet tatsächlich, nicht laut Organigramm. Zweitens: Wie viele Entscheidungen fallen ohne die Geschäftsleitung. Drittens: Kennen Sie die Grundlage, nach der diese Entscheidungen fallen. Viertens, falls nein: Haben Sie wenigstens ein Gefühl dafür.

Wer bei Frage drei ins Schätzen kommt, hat kein Personalthema, sondern ein Kulturthema. Denn die Grundlage, nach der ohne Rückfrage entschieden wird, ist genau das, was Kultur bedeutet.

Was kostet die Kursbestimmung?

 

Einen Fixpreis, den wir nach dem kostenlosen Erstgespräch nennen. Er hängt an drei Grössen: Zahl der Standorte, Zahl der Führungsebenen und Zahl der Gespräche, die es für ein belastbares Bild braucht. Nach 45 Minuten wissen wir das, und ab dann ändert sich der Preis nicht mehr, auch wenn die Arbeit aufwendiger wird als gedacht.

Was wir nicht tun: eine Zahl auf diese Seite schreiben, die für ein Haus mit vierzig Mitarbeitenden dieselbe wäre wie für eines mit achthundert. Die Umsetzung wird nach vereinbarten Tagen abgerechnet, nicht nach Aufwand. Eine offene Stundenabrechnung gibt es bei uns nicht.

Wie lange dauert das Ganze?

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Die Kursbestimmung dauert zwei bis drei Wochen. Die Umsetzung umfasst acht bis neun Tage, verteilt über rund drei Monate. Die Nachpeilung folgt nach rund einem Jahr und dauert ein bis zwei Tage.

Nicht länger. Wenn eine Veränderung an der Kultur zwei Jahre externe Begleitung braucht, ist entweder die Führung nicht wirklich beteiligt oder der Anbieter gut ausgelastet.

Wie unterscheidet sich das von einem Leitbildprozess?

Ein Leitbild beschreibt, was gelten soll. Wir beginnen umgekehrt und stellen zuerst fest, was tatsächlich gilt, wenn niemand zusieht. Erst danach lässt sich entscheiden, was künftig anders gelten soll, und erst dann ist ein Satz an der Wand mehr als Dekoration.

Wenn am Ende ein Leitbild entsteht, steht darin nichts, was nicht vorher jemand im Haus laut gesagt hat.

Wie viele Entscheidungen sollten ohne den CEO fallen?

Es gibt keine allgemeingültige Zahl. Entscheidend ist, ob die Zahl bekannt ist und ob sie gewollt ist. Wenn jeder Einzelfall an der Spitze landet, ist das selten ein Zeichen von Kontrolle. Meistens ist es ein Zeichen dafür, dass die Entscheidungskriterien nicht geteilt sind.

Was ist der Unterschied zwischen Notfall und Krise?

Ein Notfall ist planbar: die Lage ist bekannt, der Plan passt, gefragt ist Disziplin. Eine Krise beginnt dort, wo der Plan endet: die Lage ist neu und widersprüchlich, Rollen verschieben sich, gefragt ist Urteilskraft.

Für den Notfall gibt es Checklisten. Für die Krise braucht es geprüfte Entscheidungsfähigkeit und belastbares Vertrauen. Beides lässt sich am Tag danach nicht mehr beschaffen.

Wie hängen Werte, Kultur und Führung zusammen?

Als Kreislauf in fünf Stationen. Werte legen fest, was zählt, wenn mehrere Antworten vertretbar sind. Kultur ist das, was daraus im Alltag tatsächlich wird. Führung übersetzt beides in konkretes Verhalten. Mitarbeitende richten sich daran aus und entscheiden selbst, oder eben nicht. Das Ergebnis sind mehr gute Entscheidungen an mehr Stellen.

Dieselbe Mechanik wirkt auch abwärts: Wird gegen einen erklärten Wert entschieden und niemand widerspricht, ist der neue Massstab gesetzt.

Was passiert mit dem, was Mitarbeitende uns in den Gesprächen sagen?

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Die Gespräche sind vertraulich, und zwar ohne Einschränkung. In die Auswertung gehen Muster ein, keine Personen und keine zuordenbaren Aussagen. Wir sagen das zu Beginn jedes Gesprächs, und wir halten uns daran, auch wenn der Auftraggeber danach fragt.

Auftraggeber ist immer das Unternehmen. Gegenstand ist nie eine Person. Wer ein Gutachten über einzelne Mitarbeitende möchte, ist bei uns falsch, und das sagen wir im Erstgespräch.

In welchen Regionen der Schweiz arbeiten Sie?

Sitz ist Zug. Mandate führen wir in der ganzen Deutschschweiz, mit Schwerpunkt in Zug, Zürich, Luzern und der übrigen Zentralschweiz sowie in Aargau, Bern, Basel und St. Gallen. Arbeitssprachen sind in der Regel Deutsch und Englisch, manchmal auch Französisch.

Müssen wir etwas vorbereiten?

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Für das Erstgespräch nichts. Keine Unterlagen, keine Zahlen, keine Präsentation. Bringen Sie Ihre Antworten auf die vier Fragen mit, besonders die unsicheren.

Für die Kursbestimmung brauchen wir das Organigramm, die Termine für die Gespräche und einen Verteiler für die Mitarbeitendenbefragung. Mehr nicht.

Die häufigste Frage steht nicht in dieser Liste. Sie lautet: Und wenn dabei etwas herauskommt, das ich nicht hören will? Die Antwort darauf gehört ins Gespräch, nicht auf eine Webseite.

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